Welches Element für welches Nahrungsmittel?

Sie haben sich schon ein wenig mit dem Thema 5 Elemente Ernährung auseinandergesetzt und wollen nun Ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen???
Die erste Frage, die sich fast jeder stellt, ist: Wie finde ich heraus, welches Lebensmittel zu welchem Element gehört? Zu Beginn ist es sicher das Einfachste, sich eine entsprechende Lebensmittelliste an den Kühlschrank zu hängen (Eine persönliche Lebensmitteltabelle können Sie ab 9,00 Euro bei uns bestellen, nachdem Sie den 5 Elemente Test gemacht haben)
Die Lebensmittel werden nach Geschmack, Farbe, Form und Wirkung den einzelnen Elementen zugeordnet:

 

HOLZ

FEUER

ERDE

METALL

WASSER

GESCHMACK

sauer

bitter

süß

scharf

salzig

FARBE

grün, hellblau

rot
orange

gelb, Erdfarben

weiß

schwarz, dunkelblau

FORM

lang

spitz

flach

rund

unregelmässig

WIRKUNG

zusammenziehend bewahrt die Körpersäfte

austrocknend ausleitend

befeuchtend tonisierend harmonisierend

öffnet die Poren
zerstreuend

abführend aufweichend


Leider ist es nicht immer einfach, ein Nahrungsmittel 100%ig einem Element zuzuordnen, denn gerade Gemüse und Obst sind häufig nicht eindeutig zu klassifizieren. Äpfel gehören z.B. wegen ihres süßen Geschmacks und der oft gelblichen Farbe in erster Linie zum Erd-Element. Einem sattgrünen und sauren Apfel würde man aber durchaus auch Anteile aus dem Holz -Element zuteilen. Gerade viele Obst- und Gemüsesorten tragen mehrere Elementanteile in sich und wirken gerade deshalb besonders harmonisierend und ausgleichend auf unseren Organismus.

5 Elemente Ernährungstabelle

Thermik HOLZ
Limette

sauer im Geschmack, grüne Farbe, wirkt zusammenziehend
FEUER
Radicchio

schmeckt leicht bitter, rote Farbe, wirkt leicht ausleitend
ERDE
Mais

leicht süßlicher Geschmack, gelbe Farbe, wirkt befeuchtend
METALL
Pfeffer

scharf, rund, weiß und öffnet die Poren
WASSER
Oliven

salziger Geschmack, fast schwarze Farbe, können abführend wirken
Heiß ---alle gegrillten Fleischsorten, Bitterliköre und bitterer Alkohol (z. B. Campari)
Glühwein
Fenchelsamen, FenchelteeAlle scharfen Gewürze (Pfeffer, Chili, Tabasco, etc.) und scharfer Alkohol, Yogitee, Zimt
---
WarmGrünkern, Huhn, Essig, Petersilie, Bärlauch, Kirschsaft, KapernLamm, Ziege, Schaf, Schafs-/Ziegenkäse und -milch, fast alle frischen Küchenkräuter, Kurkuma, Rosenpaprika, Wacholderbeeren, Kakao (ohne Zucker!), Mohn, Kaffee, Rotwein, alle leicht bitteren Kräutertees Amarant, Quinoa, Fenchel, Kürbis, Süßkartoffel, Aprikose, Pfirsich, Süßkirsche, Rosinen, Kokos, Vanille, Pistazien, Walnüsse, Pinien- und Kürbiskerne, Leinsamen,
Sonnenblumenkerne
Walnussöl, Likör und Dessertweine, Kamillentee
Wildfleisch, Hafer, Lauch, Früh-lingszwiebel, Meerrettich, Knob- und Schnittlauch, rohe Zwiebel, scharfe Käsesorten wie Harzer oder Schimmel-käse, fast alle leicht scharfen Gewürze wie Dill, Ingwer, Lorbeer, Senf, Muskat, Nelke, Koriander, Kümmel, Lorbeer, Kardamom, GewürzteesAal, Forelle, Lachs, Sardelle, Scholle, Krustentiere, Muscheln, alle geräucherten Fischsorten
NeutralKaninchen, Erdbeere, Himbeere, Brombeere, QuarkRoggen, Rosenkohl, rote Beete, Bittermandel
Kerbel Majoran
Heißes Wasser
Rind- und Kalbfleisch, Mais, Grieß, Graupen, Gemüse, das in der Erde wächst, Kohl, Busch- und Stangenbohnen, Erbsen, Pflaumen, Avocado, Trauben, Papaya, Eier, Butter, Margarine, Kuhmilchprodukte, Honig, Zucker, Malz, die meisten Nuss-Sorten, Sesam, Mandeln, Datteln, Feigen, die meisten Pilzsorten,Erdnussöl, Safran, Süßholz, alle Süßungsmittel, Malzbier
Gans, Pute, Truthahn, ReisSchweinefleisch, Speck, roher Schinken Karpfen, Hering, Makrele, Sardine, Tunfisch und die restlichen Fischsorten Hülsenfrüchte wie Linsen, Soja-, Sau- oder Kidneybohne
ErfrischendDinkel, Weizen, Sauerteig, Hefe, Ente, Kefir, Buttermilch, Frisch-käse, Saure Sahne, Joghurt, Sauerkraut, Sprossen, saure Äpfel und Beerenfrüchte, Orangen, Ananas, Mandarinen, Zitrone, Limette, Hagebutte, Sauerkirschen, unreifes Obst, helles Bier, Weißwein, Cidre, Sekt, Prosecco, Champagner, säuerliche Früchte- und KräuterteesEndivien, Löwenzahn und alle leicht bitteren Salate, Holunder, Pampelmuse, Quitte, Salbei, Borretsch, dunkles Bier, Getreidekaffee, Buchweizen,
Artischocke,
Joghurt aus Ziegenmilch
Gerste, Hirse, Weizenkleie, Chinakohl, Mangold, Champignons, Aubergine, Paprika, Sellerie, Spargel, Blumenkohl, Spinat, Brokkoli, Zucchini, Estragon, die meisten süßen Obstsorten, Sojaprodukte, die meisten Öl-Sorten, Frucht- und GemüsesaftKohlrabi, Kresse, Brunnenkresse, Radieschen,
Rettich,
Pfefferminztee
Tintenfisch, Kichererbse,
Süßwasseralge wie Chlorella, AFA oder Spirulina
Oliven, Mungbohne, Austern
Brennesseltee
KaltTomate, Sauerampfer, Möglichst nur im Sommer: Kiwi, Kaki, Karambole, RhabarberGrüner Tee schwarzer Tee,
Pils, Wermut
Nur im Sommer: Gurke, Wassermelone, Banane, Mango ---Salz, Sojasauce, Mineralwasser, Quellwasser, Wasser ohne Kohlensäure, Meeresalgen, Kaviar

 

Warum die Chinesen so wenig Rohkost essen…

Die Chinesen legen bei Ihrer Ernährung den allergrößten Wert auf die Bekömmlichkeit. Da Gekochtes unserem Organismus lange nicht so viel Arbeit macht wie Rohes, zieht man gekochte Speisen den ungekochten vor. Der Energieaufwand, den unser Körper zum Verdauen einer warmen Mahlzeit benötigt ist viel geringer als bei einer kalten. Die Enzyme, die durch das Kochen verloren gehen, werden übrigens zum Beispiel durch den Genuss kleiner Mengen vergorenen Rettichs oder Essigs nach dem Essen zugefügt.


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